Logo VND

Rügenwanderung am 07. 05. 2011

veröffentlicht am 19.06.2011

Jahr um Jahr mussten wir es verschieben, aber diesmal hat es endlich geklappt: Wir konnten an der Rügenwanderung teilnehmen.

Bereits zwei Tage vorher, am Donnerstag, machten wir uns mit unseren Vierbeinern auf den knapp 950 km langen Weg. In unserer Unterkunft in Klein-Stubben bei Poseritz haben wir uns dann sofort wohlgefühlt.

Der Wettergott bescherte uns viel Sonne, so dass wir Rügen, den Hundestrand (für Yanosch und Wilma) und vor allen Dingen die Wanderung am Samstag richtig genießen konnten. Den ausgewiesenen „Hundestrand“ fanden wir übrigens mitten im Kurort Binz, unmittelbar neben dem Badestrand gelegen. Aber zu Baden in der Ostsee ist es Anfang Mai ja leider noch etwas zu frisch. Unseren Hunden aber war’s egal, sie tummelten sich mit Begeisterung im Wasser.

Schnell hatten wir uns also akklimatisiert und die Ostsee-Landschaft, die so ganz anders ist als unser Bayern, ins Herz geschlossen. Derart gut vorbereitet fanden wir uns am Samstagvormittag am Lindenkrug in Poseritz ein, wo die nunmehr neunzehnte Rügenwanderung ihren Ausgangspunkt nehmen sollte.

 

Treffpunkt: Lindenkrug Poseritz

Treffpunkt: Lindenkrug Poseritz

Es kamen 28 Teilnehmer mit 12 Neufundländern zusammen, und los ging’s.

Zunächst fuhren wir mit den Autos nach Altefähr, einem kleinen Ort nahe der Rügenbrücke, über die wir die Insel ja erreicht hatten. Unser Spaziergang führte uns an der Küste entlang, und tatsächlich, von dort aus konnte man dieses imposante Bauwerk bestaunen. Auf der Festland-Seite der Brücke liegt unmittelbar Stralsund mit einer interessanten Skyline; dazwischen, auf der Ostsee gab es Schiffe in allen Größen, sogar Renn-Ruderer konnten wir beim Training beobachten.

Zum Mittagessen fuhren wir zurück nach Poseritz zum Lindenkrug, um uns für den zweiten Teil der Wanderung zu stärken. Dieser führte uns nach Putbus, einem Ort mit einer beeindruckenden Anzahl an historischen Gebäuden, die allerding leider zum Teil stark an der jüngsten deutschen Geschichte gelitten hatten. Das Schloss war im Krieg beschädigt und später sogar vollständig abgerissen worden, aber aus dem Schlosspark wurde ein großes Freigehege gemacht, wo wir viele, auch für unsere Hunde interessante Tiere sehen konnten.

Insgesamt konnte man auf dem Rundgang nur staunen, wie viel Schönes in der Stadt Putbus trotz der negativen Folgen der „ungeklärten Vermögensverhältnisse“ nach der Wende zu sehen war, die für lange Zeit Investitionen und insbesondere Renovierungsarbeiten verhindert hatten.

Anita und Klaus Peters erläuterten uns, was es hier zu sehen gab, und bei jedem Satz konnte man die Liebe zu ihrer Heimat spüren.

 

Wandern auf Rügen

Wandern auf Rügen

Natürlich waren wir mit unseren Hunden auch hier aufgefallen und immer wieder blieb man stehen, um unsere Neufundländer zu bewundern.

Den Abschluss der Wanderung bildete das Kaffeetrinken in Wreechen, einem Ortsteil von Putbus nahe der Küste. Das Restaurant dort hieß "Nautilus" und machte seinem Namen alle Ehre: Das Interieur war vollständig diesem berühmtesten U-Boot des 19. Jahrhunderts nachempfunden, und jeden Moment schien man damit rechnen zu müssen, dass Kapitän Nemo durch die nächste Tür tritt. Dort ließen wir den schönen Tag ausklingen, aber wer wollte, konnte das "Nautilus" abends noch einmal zum Tanzen aufsuchen.

Danke Anita und Klaus, ihr habt das perfekt geplant und uns einen schönen Tag beschert! Ganz bestimmt werden wir im nächsten Jahr zur zwanzigsten Rügenwanderung wieder dabei sein.

Christa und Hans Stortnik mit Wilma und Yanosch

Weitere Bilder finden Sie hier